Binker Materialschutz GmbH

   WO KOMMT RADON VOR?

Die Schwere der Radonproblematik hängt hauptsächlich vom Urangehalt im Boden und der Bodendurchlässigkeit ab. So sind die Böden im Erzgebirge, im Schwarzwald, im Fichtelgebirge und im Bayrischen Wald besonders uranhaltig. Deshalb werden dort immer wieder sehr hohe Radonbelastungen in Gebäuden gemessen. Aber auch in der Eifel, im Harz, bei Bad Kreuznach und vielen anderen Regionen Deutschlands sind hohe Radonwerte in Wohnräumen und an Arbeitsplätzen keine Seltenheit 
(siehe Radonkarten: 
http://www.radon-im-keller.de/radonkarten.html ).

Quelle: BfS und Kemski, Bonn

Letztendlich kann es überall in Deutschland zu erhöhten Radon-Konzentrationen in Gebäude kommen, vor allem wenn die Gebäudeaußenhülle in Erdreichnähe undicht ist und vermehrt Radon in die Innenräume eindringt oder die Gebäude immer dichter gebaut oder saniert werden und so Radon sich stetig anreichert. Da selbst innerhalb kleiner Regionen die Radonwerte in der Bodenluft erheblich schwanken können, muss stets eine Messungen durchgeführt werden, um Gewissheit über die konkreten Radonkonzentrationen zu erhalten.

Quelle siehe Impressum

INFOBOX:

Die Isotope Radon-219 ("Actinon" genannt), Radon-220 ("Thoron") und Radon-222 (Radon) sind Teil der natürlichen Zerfallsreihen von 

• Uran-235 (Uran-Actinium-Reihe) 

• Thorium-232 (Thorium-Reihe) und 

• Uran-238 (Uran-Radium-Reihe) Die Radon-Isotope sind alle radioaktiv, d.h. ihre Atomkerne zerfallen mit der Zeit und senden dabei eine gefährliche Strahlung aus. 

Als Isotope bezeichnet man Atomarten, deren Atomkerne gleich viele Protonen, aber unterschiedlich viele Neutronen enthalten. Damit haben sie die gleiche Ordnungszahl und stellen daher das gleiche Element dar, sie weisen aber verschiedene Massenzahlen auf. Die Isotope eines Elements verhalten sich chemisch nahezu identisch.