Binker Materialschutz GmbH

RADON UND LUNGENKREBS

Radon ist ein unsichtbares und geruchloses radioaktives Bodengas, das ubiquitär im Erdreich vorkommt. Aus dem Erdreich bahnt sich das sehr mobile Gas seinen Weg in die Gebäude. Wird es über einen langen Zeitraum eingeatmet, so kann Lungenkrebs entstehen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO https://www.who.int/ionizing_radiation/env/radon/en/ ) hat

Radon bereits 1980 als krebserzeugend eingestuft.

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist der Auffassung, dass eine hohe Radonbelastung über einen längeren Zeitraum Lungenkrebs verursachen kann (http://www.bfs.de/DE/themen/ion/umwelt/radon/wirkungen/wirkungen_node.html )

Quelle siehe Impressum

BfS (Infobox): 
Die gesundheitliche Gefährdung durch Radon geht weniger vom Radon selbst als von seinen kurzlebigen radioaktiven Zerfallsprodukten aus. Die in der Atemluft enthaltenen Zerfallsprodukte des Radons (radioaktive Isotope der Elemente Polonium, Wismut und Blei) werden im Atemtrakt abgelagert und zerfallen dort vollständig. Dabei entsteht energiereiche Alphastrahlung, welche die Zellen schädigen und damit die Entstehung von Lungenkrebs begünstigen kann.

In Deutschland wird davon ausgegangen, dass ca. 5 % aller Lungenkrebsfälle dem Einatmen von Radon angerechnet werden können. Radon ist nach dem Tabak-Rauchen die zweithäufigste Ursache für meist tödlich verlaufende Lungenkarzinome. Das Gefahrenpotenzial von Radon ist den meisten Menschen in Deutschland unbekannt. Das Strahlenschutzgesetz trägt jetzt zur besseren Aufklärung und Transparenz bei. So werden Bewohner und Arbeitnehmer vor dem radioaktiven Radon-Gas geschützt, denen die Gefährlichkeit von Radon bisher nicht bewusst war. Auch Bauherren und Häuslebauer werden nun sensibilisiert und achten verstärkt auf den Radonschutz im Neubau und bei energetischen Sanierungen und Gebäudeertüchtigungen.

Sie benötigen eine Radonschutz-Beratung? www.radonfachperson.org

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