Binker Materialschutz GmbH

RADON-RISIKO IN GEBÄUDEN

Radon wird über Poren, Spalten, Ritzen und Risse aus vielen Böden und Gesteinen exhaliert bzw. freigesetzt. Über den Unterdruck in Gebäuden, vor allem durch das winterliche Heizen, gelangt gasförmiges Radon in Keller und so in die höheren Stockwerke. Dort sammelt sich Radon in Innenräumen in der Atemluft an.

Quelle: BfS und Kemski, Bonn

Quelle. siehe Impressum

Quelle: Messen der Radonkonzentration an Rissen (Sniffing): www.radonsanierung24.com

Radon ist nach dem Aktiv-Rauchen die zweithäufigste Ursache für oftmals tödlichen Lungenkrebs. Etwa 5% der Todesfälle durch Lungenkrebs in der deutschen Bevölkerung sind nach aktuellen Erkenntnissen auf Radongas und seine Zerfallsprodukte in Gebäuden zurückzuführen.

Quelle: Fotolia

Wieviel Radongas im Boden, in der Luft und in Innenräumen vorkommt, ist in Deutschland regional sehr unterschiedlich. Laut BfS (Bundesamt für Strahlenschutz) sind in der norddeutschen Tiefebene die Radon-Konzentrationen meist niedrig; in den meisten Mittelgebirgen, im Alpenvorland und in Gegenden mit Gesteinsmoränen der letzten Eiszeit eher höher.

Quelle: Fotolia

Ursache ist, dass die Elemente Uran und Radium, bei deren Zerfall Radon entsteht, in Deutschland regional in unterschiedlichem Maße im Boden vorkommen und die Böden regional unterschiedlich durchlässig für Radon sind. Das BfS stellt „Radon-Karten“ zur Übersicht über die regionale Verteilung von Radon im Boden, in Innenräumen 
und im Freien online:

Verschiedene Schutzmaßnahmen helfen, die Konzentration von Radon in einem Gebäude zu verringern. Die häufig effektivste Gegenmaßnahme ist eine Unterbodenabsaugung mit Radonsaugern, Radonturbinen, Radonbrunnen, Radondrainagen.